Him­mel und Erde

Die Erd­äp­fel und die Äpfel zusam­men erge­ben eine klas­si­sche Mahl­zeit aus Kin­der­ta­gen: „Him­mel und Erde.“ Ok, ich weiß jetzt nicht, ob die­ses spar­ta­ni­sche Essen der jün­ge­ren Gene­ra­tion über­haupt bekannt ist: Kar­tof­fel­brei mit gebra­te­nen Äpfeln, manch­mal auch mit fleisch­li­cher Bei­lage. Davon kann man satt wer­den und es ist bil­lig und gesund. Bes­ser jeden­falls als irgend­ein gen­tech­nisch auf­ge­motz­tes Zeug, für das am fer­nen Ama­zo­nas die Urwäl­der mas­sa­kriert und die Ein­hei­mi­schen ver­trie­ben werden.

Die Zuta­ten für Him­mel und Erde wach­sen näm­lich hier und müs­sen nicht an der Agro­che­mie vor­bei. Umwelt­schutz ist Men­schen­schutz – und der beginnt direkt vor der Haustür.

Kartoffelfeld bei Kammerberg

Kar­tof­fel­feld bei Kammerberg