Es ist geschafft: mei­ne ers­ten 15.000 km auf dem Renn­rad habe ich ges­tern erreicht. Nicht, dass das jetzt irgend­ein Grund zum Fei­ern wäre, aber es ist eine schö­ne run­de Zahl.

Ich habe dafür ziem­li­ch gen­au 4 Jah­ren benö­tigt – wohl­ge­merkt, es ist nur die Stre­cke auf dem Renn­rad. Da wir auch son­st alle Stre­cken in der Stadt und zumeist auch im Urlaub mit dem Rad zurück­le­gen (sie­he Rad­rei­se am Yel­lows­to­ne Natio­nal­park 2013: No Coun­try for Old Cyclists oder Elbe­rad­weg & Co.: Kopf­stein, Kunst und Cap­puc­ci­no oder Rad­rei­se in Sizi­li­en: Giro di Sici­lia), habe ich zusätz­li­ch noch eine Men­ge Gum­mi auf dem Asphalt gelas­sen.

Screenshot 2017-05-01 11.26.53

Aber Renn­rad­fah­ren ist etwas ande­res: Es ist nicht Urlaub oder Fort­be­we­gung, es ist Medi­ta­ti­on. An Land­schaf­ten und Gär­ten mit eige­ner Mus­kel­kraft vor­bei­zu­flie­gen, gera­de genug Zeit, pit­to­res­ke Sze­ne­ri­en wahr­zu­neh­men ohne mit einer Schei­be vor den Augen immer nur auf die Stra­ße zu stie­ren – das hat etwas Ent­span­nen­des, etwas, das die Gedan­ken löst und mich manch­mal auf neue Ide­en bringt und mich die Welt aus einer ande­ren Sicht sehen lässt.

Nun war­ten die nächs­ten 27.000 km auf mich…