Bei die­sem Herbst­wet­ter – idea­ler­wei­se sogar noch in den baye­ri­schen Herbst­fe­ri­en – hält es Kei­nen in der Woh­nung. Nach­dem wir erst den Flur und dann die Küche gestri­chen hat­ten (was nach zehn Jah­ren drin­gend nötig wur­de), muss­ten wir ein­fach raus.
„Raus“ heißt: Auf die Räder und ab durch die Natur. Zwar ver­bie­tet sich auf­grund der fort­ge­schrit­te­nen Jah­res­zeit das Zel­ten (es ist zwar warm genug, aber die Zelt­plät­ze sind geschlos­sen), aber das hin­der­te uns nicht, irgend­wo eine Her­ber­ge auf­zu­su­chen, um nicht nachts den Heim­weg antre­ten zu müs­sen.
Bei den Bil­dern, die ich unter­wegs gemacht habe, kam mir das mil­de Herbst­licht zu Gute, denn der nied­ri­ge Son­nen­stand ver­län­gert einer­seits die Schat­ten ins Pit­to­res­ke, und sorgt ande­rer­seits auch für wesent­lich aus­ge­gli­che­ne­re Kon­trast­über­gän­ge. Dies gilt vor allem für Bil­der, die mit dem Smart­pho­ne (hier iPho­ne 5s1 ) gemacht wer­den, da man damit sehr weni­ge Mög­lich­kei­ten hat, über Ein­stel­lun­gen der Blen­den oder Belich­tungs­zeit noch etwas her­aus­zu­kit­zeln. Es zählt aus­schließ­lich das Motiv.
Und davon gibt es in die­sem gol­de­nen Novem­ber reich­lich.


  1. Nein, nicht gespon­sert…