Kaum einer ist unter den Demons­tran­ten, der nicht zutiefst ver­bit­tert dar­über ist, dass der rus­si­sche Prä­si­dent wegen der Anne­xi­on der Krim von den G8-Gip­feln aus­ge­la­den wur­de. Dass Putin nach all­ge­mei­nem Ver­ständ­nis das Völ­ker­recht brach, als er die Krim annek­tier­te, dass er eine zumin­dest undurch­schau­ba­re Rol­le im Kampf der pro­rus­si­schen Sepa­ra­tis­ten in der Ost­ukrai­ne spielt, dar­über wol­len die meis­ten Gip­fel­geg­ner nicht reden.
– via FAZ.NET

Sicher hat Jeder in die­sem Land ein Recht auf sei­ne eige­ne Mei­nung. Und er darf sie – ganz im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Län­dern – auch äußern. Aber man­che schei­nen ger­ne zwi­schen die per­sön­li­che Mei­nung und das öffent­li­che Her­aus­schrei­en eine Abkür­zung am Hirn vor­bei gelegt zu haben.
Oder ist das jetzt wie bei den Cas­ting­shows und wir müs­sen den Teil­neh­mern dank­bar sein fürs Fremd­schä­men?