Die Hasel­nuss­ern­te war im letz­ten Herbst so gut, dass wir noch kilo­wei­se Nüs­se im Kel­ler haben. Eine her­vor­ra­gen­de Ver­ar­bei­tung ist Nuss­mus.

Das geht so:

  1. Etwa 700 Gramm Hasel­nüs­se kna­cken.
  2. Nuss­ker­ne auf einem Back­blech aus­brei­ten und etwa 8 Minu­ten bei 200 °C im Ofen rös­ten. Dadurch gehen die Häut­chen bes­ser ab, die sonst leicht bit­ter schme­cken. Außer­dem geben die Nuss­ker­ne dann mehr Öl.
  3. Gerös­te­te Nuss­ker­ne in ein sau­be­res Geschirr­tuch ein­schla­gen und kräf­tig durch­wal­ken. Dadurch plat­zen die Häut­chen ab.
  4. Nuss­ker­ne (ohne Häut­chen) in einen Küchen­mi­xer schüt­ten und in kur­zen Inter­val­len von ca. 1 Minu­te zer­klei­nern. Der Mixer wird dabei warm, daher zwi­schen den Inter­val­len genü­gend Pau­sen las­sen zum Abküh­len.

Die Nuss­ker­ne wer­den zunächst grob­kör­nig und schließ­lich fein­kör­nig, bis das Öl aus­tritt und eine cre­mi­ge Nuss­mas­se ent­steht. Jetzt muss man das Nuss­mus nur noch in ein Glas fül­len.

Der bal­di­ge Ver­zehr stellt erfah­rungs­ge­mäß kein Pro­blem dar…