Ado­be hat dem Gra­fik­pro­gramm Illus­tra­tor CC mal wie­der ein Update ver­passt. Ein eher weni­ger bewor­be­nes Fea­ture ist aller­dings für Tech­ni­sche Redak­teu­re unge­mein inter­es­sant: die Biblio­the­ken sind erwei­tert wor­den. Was heißt das?

Biblio­the­ken die­nen als Abla­ge für Objek­te, die mehr­mals ver­wen­det wer­den kön­nen. Bis­lang funk­tio­nier­te das so, dass man sich eine Biblio­thek anleg­te, die­se spei­cher­te, dann ein neu­es Doku­ment öff­ne­te und die Biblio­thek akti­vier­te, nur um das Objekt aus der Biblio­theks­pa­let­te in das neue Doku­ment zu kopie­ren. Umständ­lich. Daher haben sich vie­le Anwen­der davor gescheut und lie­ber den klas­si­schen Weg über Copy & Pas­te gewählt. Ich auch.

Muss aber nicht mehr sein, denn seit heu­te bie­tet sich die Crea­ti­ve Cloud dazu an, die Objek­te auf­zu­neh­men: Objekt zeich­nen, in das Biblio­theks­fens­ter zie­hen und kurz war­ten. Die Objek­te wer­den auf den CC (Crea­ti­ve Cloud)-Server kopiert und ste­hen fort­an immer zur Ver­fü­gung, sobald man die Palet­te öffnet.

Das ist cool. In der Tech­ni­schen Doku­men­ta­ti­on bie­tet sich die­ses Fea­ture an, um bei­spiels­wei­se meh­re­re Biblio­the­ken mit Gra­fik­rah­men anzu­le­gen, die dann für unter­schied­li­che Auf­trä­ge ein­fach in die Gra­fik kopiert wer­den, um kon­sis­ten­te Gra­fik­brei­ten zu erhalten.

Objek­te, aber auch Far­ben las­sen sich so vorhalten.