Vor zehn Wochen habe ich einer Per­so­nal­ver­mitt­lung auf eine Stel­len­an­zei­ge geant­wor­tet und dabei auch mei­ne Daten ange­ge­ben. Und natür­lich auch mein Inter­es­se bekun­det und mich auf die­se Stel­le bezo­gen, die damals „ASAP“ besetzt wer­den soll­te.

Heu­te bekom­me ich nun ein Ant­wort – ohne Bezug auf die Stel­le:

Sehr geehr­ter Herr Böt­ti­ger,
wir dan­ken herz­lich für das durch Ihre Initia­tiv­be­wer­bung bekun­de­te Inter­es­se an unse­rem Unter­neh­men.
Lei­der haben wir aktu­ell kei­ne zu Ihrem Pro­fil pas­sen­de Posi­ti­on zu beset­zen.
Sofern Sie in Zukunft eine für Sie attrak­ti­ve Stel­len­an­zei­ge unse­res Hau­ses ent­de­cken wür­den wir uns sehr über eine erneu­te Bewer­bung von Ihnen freu­en.
Zu unse­rer Ent­las­tung und zur Wah­rung der daten­schutz­recht­li­chen Vor­ga­ben haben wir Ihre Bewer­bungs­un­ter­la­gen bereits ver­nich­tet bzw. gelöscht.

Geschrie­ben von einer Werk­stu­den­tin. Auf Deutsch wür­de das etwa so lau­ten:

Ich habe kei­ne Ahnung, wor­um es hier geht, aber ich wer­de auch nicht fürs Den­ken bezahlt. Ich sage mal „Nein.“

Also ant­wor­te ich:

Hal­lo Frau <Name>,

Es han­del­te sich zwar nicht um eine Initia­tiv­be­wer­bung son­dern eine Stel­len­an­zei­ge bei Stepstone, aber ich habe auf­grund ihrer sehr lang­sa­men Reak­ti­ons­ge­schwin­dig­keit nicht damit gerech­net, dass die­se Stel­le auch tat­säch­lich exis­tiert.

Das heißt dann wie­der auf Deutsch:

Leckt mich doch am Arsch! Aber kreuz­wei­se.

Manch­mal macht es rich­tig Spaß, die deut­sche Spra­che zu benut­zen. Bedau­er­lich nur, dass das Unter­neh­men an sol­che Pfei­fen gera­ten ist, um den Fach­kräf­te­man­gel zu behe­ben.