Vor ein paar Tagen war ich beruf­lich in Ost­west­fa­len in der Gegend von Bie­le­feld1. Und da der Wet­ter­be­richt Gutes ver­sprach, nahm ich mein Renn­rad mit, um mir mal den Teu­to­bur­ger Wald anzu­schau­en. Er ist sehr schön und anstren­gend als Renn­rad­ler, weil die Stei­gun­gen zwar nicht extrem sind, aber die Anstie­ge tückisch lan­ge dau­ern. Mal kurz aus dem Sat­tel ist nicht. Man merkt sie eigent­lich erst bei der Abfahrt vor allem nach Wert­her hin­un­ter, wo man pro­blem­los über 50 km/​h erreicht.

Nach Wes­ten bie­tet sich dem Rad­ler aller­dings eine schö­ne Aus­sicht auf ein rei­ches Land.

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Die Stre­cke dahin ist aller­dings ein Alp­traum: Die Stra­ßen­füh­rung erin­nert stark an „Malen nach Zah­len“, wenn man ver­sucht, die Außen­kan­ten der Farb­fel­der abzu­fah­ren.  Mit ande­ren Wor­ten: man kommt nie auf Geschwin­dig­keit, weil man alle paar Kilo­me­ter vor einer T-Kreu­zung steht. Gera­de Stre­cken gibt es auch, aber die sind spe­zi­ell für den Auto­ver­kehr ange­legt. Der Vor­teil aller­dings: in die­ser Gegend sind – im Unter­schied zu Bay­ern – die Rad­we­ge meist bes­ser als die Stra­ßen. (Nicht weil die Rad­we­ge so gut sind, son­dern die Stra­ßen so schlecht…)


  1. Das ist die Stadt, die es eigent­lich nicht gibt, weil dort alle Orte nur eine ver­wal­tungs­tech­nisch zusam­men­ge­fass­te Ansamm­lung aus Dör­fern und Gehöf­ten sind