InDe­sign wird lei­der viel zu oft in Abtei­lun­gen ein­ge­setzt, die das Pro­gramm bedie­nen wie eine Art auf­ge­bohr­tes Power­Point. Im Unter­schied zu einem Prä­sen­ta­ti­ons­pro­gramm aber beherrscht InDe­sign (unter ande­rem) auch das Anle­gen auto­ma­tisch gene­rier­ter Inhalts­ver­zeich­nis­se. Und das sogar mehrsprachig.

Bedin­gung ist, dass für alle Spra­chen ein ent­spre­chen­der Font vor­liegt. So geht’s:

  1. Für jede Über­schrift UND jede Spra­che, die im Inhalts­ver­zeich­nis berück­sich­tigt wer­den soll, ein eige­nes Absatz­for­mat anlegen.
  2. Die Absatz­for­ma­te per Syn­chro­ni­sie­rung auf alle Buch­da­tei­en ver­tei­len (sofern es sich um ein Buch handelt).
  3. Das Menu Inhalts­ver­zeich­nis­for­ma­te anle­gen öff­nen und ein Inhalts­ver­zeich­nis für jede Spra­che anlegen.

  4. Ein Inhalts­ver­zeich­nis aus­wäh­len und auf „Bear­bei­ten“ (Edit) klicken.

  5. Die Über­schrift des Inhalts­ver­zeich­nis­ses fest­le­gen (ein paar Sprach­kennt­nis­se oder der Zugriff auf inter­net­ba­sier­te Über­set­zungs­pro­gram­me ist immer praktisch).
  6. Die jeweils zuzu­ord­nen­den For­ma­te zuwei­sen und die gewünsch­ten Ein­stel­lun­gen vor­neh­men (Posi­ti­on der Sei­ten­zah­len usw.)
  7. Spei­chern und Inhalts­ver­zeich­nis auf der Sei­te an die gewünsch­te Stel­le platzieren.
    InDe­sign wird nun alle mit die­sem Inhalts­ver­zeich­nis ver­knüpf­ten For­ma­te laden und in den ent­spre­chen­den Rah­men legen.
  8. Für jedes Inhalts­ver­zeich­nis wie­der­ho­len (Rei­hen­fol­ge belie­big). Fertig.