Auf eine Bewer­bungs­an­fra­ge (um die Rah­men­be­din­gun­gen abzu­klä­ren) erhält man bei man­chen Per­so­nal­dienst­leis­tern mitt­ler­wei­le fol­gen­de Ant­wort (gekürzt):

[…] Wir mel­den uns bei Ihnen, wenn wir Ihre Bewer­bung in den enge­ren Kan­di­da­ten­kreis auf­neh­men kön­nen bzw. eine Mög­lich­keit sehen, Sie bei einem unse­rer Kun­den in einen inter­es­san­ten Ein­satz zu bringen.

Soll­ten Sie in den nächs­ten 14 Tagen nichts von uns hören, war Ihre Bewer­bung bei uns die­ses Mal lei­der nicht erfolg­reich und wir wer­den Ihre elek­tro­ni­schen Bewer­bungs­un­ter­la­gen gemäß Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz löschen.

Es kann sich in Zukunft durch­aus die Situa­ti­on erge­ben, dass wir Sie für eine freie Stel­le berück­sich­ti­gen kön­nen. Falls Sie zu einem spä­te­ren Zeit­punkt eine inter­es­san­te Stel­len­an­zei­ge ent­de­cken, freu­en wir uns über Ihre erneu­te Bewerbung. […]

Moment: Ich soll mich noch­mals bewer­ben, weil die eine Stel­le beset­zen wol­len? Ja womit ver­die­nen die ihr Geld? Map­pen abhef­ten? Wenn eine Stel­le frei ist und man einen Bewer­ber hat, der sich genau auf die­se Stel­le bewirbt, dann darf man doch wohl anneh­men, dass es eine kla­re Ant­wort gibt. „Tut uns leid, wir haben einen ande­ren genom­men.“ oder „Sie waren zu spät dran, die Stel­le ist schon weg.“ oder ein ähn­li­che Antwort.

Ange­sichts des pro­gnos­ti­zier­ten (und tat­säch­li­chen) Fach­kräf­te­man­gels wer­de ich mich doch nicht noch mal bei denen bewer­ben. Jetzt sind die dran. Immer­hin bekom­men die­se Leu­te für eine erfolg­rei­che Ver­mitt­lung Geld. In die­sem Land ste­hen Fach­kräf­te nicht mehr Schlan­ge für einen Job. Da ste­hen die Jobs Schlange.