Robo­help mag zwar ein etwas ange­staub­tes Werk­zeug zur Erstel­lung von Online­hil­fen sein, dank der Anbin­dung an Ado­be-PDF ist es aller­dings immer für eine Über­ra­schung gut:

Wenn es im Über­ar­bei­tungs­pro­zess dar­um geht, den Kor­rek­tur­le­sern eine Online­hil­fe zu schi­cken, sind die­se meist damit über­for­dert, denn wo sol­len sie auf der Inter­net­sei­te ihre Kor­rek­tu­ren anfü­gen? Meist wer­den die Sei­ten dann gedruckt oder man wird als Redak­teur um eine druck­fä­hi­ge Fas­sung gebe­ten. Dabei geht aller­dings der Sei­ten­ver­weis ver­lo­ren und der Redak­teur muss sich nach Erhalt der Kor­rek­tu­ren müh­sam durch die ein­zel­nen Sei­ten wüh­len, um zu der Stel­le zu gelan­gen, die geän­dert wer­den soll.

Hier klappt es mit der „Review-PDF“ viel bes­ser: Ein­fach aus der Online­hil­fe eine „Review-PDF“ erstel­len, die auf alle Lay­outs ver­zich­tet. Dann für die Bear­bei­tung in Ado­be PDF frei­ge­ben und an die Kor­rek­tur­le­ser schi­cken. Wenn man – was man natür­lich nie tun soll­te – in der Zwi­schen­zeit am Quell­do­ku­ment nichts ändert, muss man als Redak­teur nur dar­auf war­ten, dass alle Kor­rek­tur­le­ser brav ihre Kommentare/​Korrekturen direkt in die Review-PDF schreiben.

Und dann impor­tiert man nur die Kom­men­ta­re. Robo­help legt die­se ein­schließ­lich Datum und Ver­fas­ser an genau die Stel­le in der Online­hil­fe. Jetzt muss man als Redak­teur nur noch das Review-Fens­ter öff­nen und kann von einem Kom­men­tar zu nächs­ten sprin­gen, egal auf wel­cher Sei­te er liegt.

Eine sehr prak­ti­sche Sache.