Also: das durch­schnitt­li­che ver­füg­ba­re Haus­halts­net­to­ein­kom­men in Deutsch­land betrug 2011 (das Geld, was nach Abzug von Steu­ern und Mie­te, Ver­si­che­rungs­bei­trä­gen etc. übrig­bleibt) sage und schrei­be 1345 Euro. Pro Monat. Klingt gut.
Davon wer­den Auto und Mobi­li­tät bezahlt, Kin­der und Schul­sa­chen, alles, was also nicht unmit­tel­bar lebens­not­wen­dig ist. Und bei zahl­rei­chen Leu­ten auch Ziga­ret­ten. Und das nicht zu knapp: Im Durch­schnitt ver­raucht ein Glimms­ten­gel­lut­scher mehr als eine Packung pro Tag. Das macht bei einem durch­schnitt­li­chen Preis von 5 Euro mehr als 150 Euro pro Monat. Das geht aber von jenem ver­füg­ba­ren Haus­halts­net­to­ein­kom­men ab.
Kein Wun­der, wenn bei denen das Geld vor­ne und hin­ten nicht reicht. Wer sei­ne Kne­te so ver­raucht, hat es nicht bes­ser ver­dient.