Ges­tern Abend habe ich die Spikes für die Räder auf­ge­zo­gen – das ver­su­che ich immer bis zum letz­ten Tag raus­zu­zö­gern, weil das Fah­ren damit müh­sa­mer ist. Aber ange­sichts der Wet­ter­vor­her­sa­ge wur­de es Zeit.
Ich kann das Jedem, der auf sein Fahr­rad ange­wie­sen ist, nur emp­feh­len: vor 20 Jah­ren bekam man die­se Tei­le nur von einem fin­ni­schen Her­stel­ler, mitt­ler­wei­le haben alle nam­haf­ten Fahr­rad­rei­fen­her­stel­ler eine recht brei­te Palet­te im Ange­bot. Und wer sich ein­mal auf einer spie­gel­glat­ten Stra­ßen­kreu­zung auf den Bauch gelegt hat, weiß die 128 oder gar 256 klei­nen Stahl­nä­gel im Rei­fen sehr zu schät­zen.
Die sind mitt­ler­wei­le auch recht lauf­ru­hig und plat­ten­re­sis­tent.
Das Pro­blem sind jetzt nur noch die Auto­fah­rer, die ein­fach nicht begrei­fen, dass sie im Win­ter lang­sa­mer fah­ren müs­sen — auch wenn der Rad­fah­rer vor ihnen hei­zen kann (dass der Spikes hat, kann man ja nicht sehen). Und da es für einen Auto­fah­rer wohl grob uneh­ren­haft ist, von einem Rad­ler über­holt zu wer­den, geben man­che mehr Gas als allen gut­tut.