Der Inter­net­dienst­leis­ter 1&1 will es sei­nen Kun­den ganz beson­ders ein­fach machen und bie­tet für ein gerin­ges Ent­geld sei­nen Kun­den eine eige­ne Home­page im Do-It-Yours­elf an. 200 Vor­la­gen stün­den zur Ver­fü­gung. Da wird doch auch was für mich dabei sein, dach­te ich und schaue mal rein, was sich die Desi­gner da so haben ein­fal­len las­sen, wenn man bei­spiels­wei­se „Tech­ni­sche Doku­men­ta­ti­on“ ein­gibt.

Und?

Nichts. Neue Suche, ich gebe nur „Doku­men­ta­ti­on“ ein. Wie­der kein Tref­fer. Hmm. Müs­sen wir wohl doch all­ge­mei­ner wer­den. Han­del ist es nicht, Gewer­be, nun ja — ah: Dienst­leis­ter. Das ist es. Klar, ich bin ein Dienst­leis­ter (die andern sind Herr­schafts­leis­ter?). Also los. Und das bekom­me ich dann:

Jetzt kann ich es mir aus­su­chen: Bin ich eher

a) eine Wäsche­rei, weil ich die kru­den Infor­ma­tio­nen sau­ber ord­ne und zusam­men­le­ge?

b) eine Wer­be­agen­tur, weil mei­ne Doku­men­te auch eine Außen­wir­kung haben?

c) eine Detek­tei, weil die Inge­nieu­re nicht mit ihrem Wis­sen raus­rü­cken wol­len oder kön­nen?

d) ein Rechts­an­walt, weil mei­ne Kun­den manch­mal kei­ne Ahnung von Pro­dukt­haf­tung haben?

e) ein EDV-Ser­vice, weil immer dann wenn ich Daten aus­tau­schen will, mei­ne Kun­den fest­stel­len, dass sie kei­ne Ahnung von Com­pu­tern haben?

f) ein Kos­me­tik­stu­dio, weil ich die Doku auf­hüb­schen soll?

g) — ach was solls. Ich will ein­fach nur Dienst­leis­ter sein.

Aber dafür haben die kei­ne Vor­la­ge.