Ich habe ja seit Län­ge­rem ein Xing-Pro­fil, auf dass ich bes­ser gefun­den wer­de im Inter­net. Muss man als Frei­be­ruf­ler. Dort wird dann auch regel­mä­ßig pro­to­kol­liert, wer mit wel­cher Suche so auf mei­nem Pro­fil lan­det. Dies­mal war es eine Such­an­fra­ge, die mich doch stut­zig mach­te ob ihrer Nai­vi­tät: Gesucht hat Jemand nach einem „frei­be­ruf­li­chen Chef­re­dak­teur“. Das ist sowas wie ein mit­tel­stür­men­der Tor­wart oder ein bele­se­ner Analpha­bet. Das geht nicht. Wenn man Chef­re­dak­teur ist, kann man nicht frei­be­ruf­lich sein. Sonst wäre man ja kein Chef. Oder kein Frei­be­ruf­ler. Süß sowas.