Einen Videobei­trag zum neu­en fast siche­ren fäl­schungs­si­che­ren bei­na­he fäl­schungs­si­che­ren elek­tro­ni­schen Per­so habe ich gera­de auf tagesschau.de gese­hen. Was mir dabei beson­ders auf­ge­flal­len ist: Es kamen lau­ter Exper­ten zur Daten­si­cher­heit zu Wort, die sich in der Haupt­sa­che zu einem ein­zi­gen The­ma äußer­ten, deren Ver­tre­ter gar nicht gefragt wur­den: dem Benut­zer: „Der Benut­zer soll­te …“, „Der Benut­zer muss …“.

Wir leben im 21. Jahr­hun­dert, dem Zeit­al­ter der iPho­nes und der Cloud. Da soll sich der Benut­zer dar­um küm­mern, die rich­ti­gen Lese­ge­rä­te zu instal­lie­ren? Die pas­sen­de Rech­ner­kon­fi­gu­ra­ti­on vor­zu­neh­men? Ja, in wel­chem Uni­ver­sum lebt denn die­ser Exper­te? Hat der sich mal mit „dem Benut­zer“ unter­hal­ten, der den Unter­schied zwi­schen Büro­soft­ware und Betriebs­sys­tem nicht kennt? Wer soll denn das benut­zen außer ein paar staats­tra­gen­den Nerds?

Ich bestimmt nicht. Man muss ster­ben und aufs Klo. Aber bestimmt nicht mei­nen Rech­ner so kon­fi­gu­rie­ren, dass sich deren unge­lieb­te Soft­ware dar­auf wohl fühlt. Da wedelt ja wohl der Schwanz mit dem Hund.