Nur 4 Pro­zent der Amok­läu­fer sind weib­li­ch, die meis­ten Mör­der sind männ­li­ch.

Sagt die Kri­mi­no­lo­gin Jus­ti­ne Glaz-Ocik gegen­über der taz. Na da bin ich aber beru­higt. Jetzt steckt da natür­li­ch eine merk­wür­di­ge Sta­tis­tik dahin­ter, die Mör­der und Amok­läu­fer gleich­setzt. Auch wird die Dame mit den Aus­spruch zitiert, dass „fast alle Frau­en ihre Kon­flik­te fried­li­ch lösen“.

Puh. Jetzt war­te ich nur noch auf die Geschlechts­um­wand­lung: als Mann bin ich ja wohl nicht in der Lage, Kon­flik­te fried­li­ch zu lösen, son­dern meist auf Gewalt erpicht. Und Mör­der bin ich auch, zumin­dest zu 96%. Ja Mädels, das ist gene­ti­sch: Wir arbei­ten schon bei der Zeu­gung mit einer unglaub­li­chen Aus­fall­quo­te. Da muss nur einer durch­kom­men, alle ande­ren gehen drauf. Uns ist die Gewalt schon in die Wie­ge gelegt, wir kön­nen nicht anders.

Aber beschwert Euch bloß nicht, wenn ich die Schne­cken durch­schnei­de, die Euch den Salat fres­sen. Das ist pure Gewalt, und etwas Ande­res ver­ste­hen die Kriech­tie­re auch nicht.

-> „Being a man is a dir­ty job, but someone’s got to do it.“