Micha­el Wesch hat es begrif­fen, die KMK wird es wohl nie:

Wir begin­nen eben erst zu ver­ste­hen, was Com­pu­ter alles bes­ser kön­nen. Wir soll­ten also auf­hö­ren, uns mit dem Zeug auf­zu­hal­ten, was die ein­fach bes­ser drauf­ha­ben.

Was ist das?

Zum Bei­spiel ver­geu­den wir viel Zeit damit, unse­re Stu­den­ten zum Aus­wen­dig­ler­nen zu brin­gen. Und hin­ter­her fra­gen wir die­se Infor­ma­tio­nen in Examen wie­der ab. Das muss auf­hö­ren! (taz)

Das drückt so ziem­lich genau das aus, was ich in den kom­men­den Jah­ren bei unse­ren Kin­dern kom­men sehe: Sie wer­den voll­ge­stopft von demo­ti­vier­ten Leh­rern, gefor­dert von pro­fil­gei­len Eltern, zuge­müllt mit Minis­te­ri­ensch… und schließ­lich igno­riert von der Gesell­schaft. Wir kopie­ren eigent­lich nur die Dumm­heit.

In nicht all­zu fer­ner Zukunft gilt sel­ber Den­ken ver­mut­lich wie­der als Defä­tis­mus.