Es ist immer die glei­che Geschich­te:  Wir wol­len bil­li­ge Ener­gie, also erst­mal nix aus­ge­ben für ihre Gewin­nung und dann mög­lichst viel davon ver­brau­chen. Ob Atom­strom oder Erd­öl: der Lebens­saft der west­li­chen Welt wird genau­so rück­sichts­los ver­braucht wie die Mine­ra­li­en, die wir aus der Erde bud­deln (Uran fällt ja auch nicht vom Himmel).

Und in bei­den Fäl­len geht es nur dar­um, die Aus­beu­te zu erhö­hen. Was pas­siert, wenn es mal zu einem Unfall kommt? Wenn der Auf­wand, auch für die not­we­ni­ge Sicher­heit der Umwelt und der Betei­lig­ten der Gier im Weg ste­hen? Wir tun nichts und spie­len die Risi­ken her­un­ter. Da lie­gen Asse und der Golf von Mexi­ko direkt nebeneinander.