Das Zitat der des Tages ehe­ma­li­gen baye­ri­schen Bau­ern­mi­nis­te­rin:

Eini­ge IT-Fir­men ver­füg­ten mitt­ler­wei­le über rie­si­ge Daten­ban­ken, doch nie­mand wis­se gen­au, wie Namen, Adres­sen und Bil­der im Inter­net mit­ein­an­der ver­knüpft wür­den. „Mit der Ver­net­zung und Ver­mark­tung pri­va­ter Daten ist eine Men­ge Geld zu ver­die­nen“, sag­te Aigner. Bran­chen­rie­sen wie Face­book, App­le, Goo­gle oder Micro­soft könn­ten im Inter­net gan­ze Per­sön­lich­keits­pro­fi­le erstel­len: „Sie wis­sen, wofür wir uns inter­es­sie­ren, was wir kau­fen, wohin wir ver­rei­sen, mit wem wir befreun­det sind.“ Man­che Ver­brau­cher wür­den dadurch rich­tig inter­es­sant für die Wirt­schaft, ande­re jedoch lan­de­ten womög­li­ch auf schwar­zen Lis­ten oder bekä­men Schwie­rig­kei­ten bei der Job­su­che. (tagesschau.de)

Dar­an stimmt jetzt Eini­ges nicht. Zunächst ein­mal weiß SIE nicht, was die Unter­neh­men damit anfan­gen könn­ten, letz­te­re wis­sen das aber sehr wohl, son­st hät­ten sie nicht Mil­li­ar­den inves­tiert. Die sam­meln ja nicht ein­fach Daten nur so auf Ver­dacht …

Damit kom­men wir zum zwei­ten Punkt: gera­de die die Regie­rung der BRD zeich­net sich dadurch aus, dass sie der fast unbe­grenz­ten digi­ta­len Sam­mel­wut alle Schleu­sen geöff­net hat, ihre Com­pu­ter im Zei­chen der Ter­ror­fahn­dung ver­netzt und (vor allem in Bay­ern) die Zahl der Anfra­gen zu den per­sön­li­chen Daten der gespei­cher­ten Bun­des­bür­ger in den letz­ten Jah­ren dra­ma­ti­sch zuge­nom­men hat. Dafür hat­ten sie sich auch in der EU stark gemacht.

Das Pro­blem scheint mir eher zu sein, dass hier ein paar Kon­zer­ne vie­le Daten haben, auf die sie ger­ne Zugriff hät­te.

Honi soît qui mal y pen­se.