Das bes­te Zitat zum Schluss des Inter­views. Es stammt vom Erz­bi­schof von Mün­chen und Frei­sing, Rein­hard Marx, in einem Inter­view mit der Süd­deut­schen Zei­tung zur Wirt­schaft und den Per­spek­ti­ven der öko­no­misch-ori­en­tier­ten Welt­ord­nung im All­ge­mei­nen und der katho­li­schen Kir­che im Beson­de­ren:

Wir müs­sen doch in Jahr­hun­der­ten den­ken. Wir kön­nen nicht ein­fach in Insol­venz gehen.

Das hat was Tröst­li­ches und erin­nert an John May­nard Keynes:

Der Tag ist nicht weit, an dem das öko­no­mi­sche Pro­blem in die hin­te­ren Rän­ge ver­bannt wer­den wird, dort, wohin es gehört. Dann wer­den Herz und Kopf sich wie­der mit unse­ren wirk­li­chen Pro­ble­men befas­sen kön­nen – den Fra­gen nach dem Leben und den mensch­li­chen Bezie­hun­gen, nach der Schöp­fung, nach unse­rem Ver­hal­ten und nach der Reli­gi­on.“ (wikiquote.org)