Tech­ni­schen Redak­teu­ren, die nicht gera­de auf­grund ihrer Tätig­keit aus rele­van­ten Ent­schei­dungs­pro­zes­sen aus­ge­schlos­sen sind, kann es durch­aus pas­sie­ren, dass sie mit einem neu­en Pro­jekt kon­fron­tiert sind, das die Mög­lich­kei­ten ihrer bis­he­ri­gen Werk­zeu­ge über­steigt. Um das geeig­ne­te Werk­zeug für die Auf­ga­be zu fin­den, hilft manch­mal ein biss­chen Recher­che im Inter­net. Die­se hat nur den Nach­teil, dass man die für sich und sei­ne Anfor­de­run­gen pas­sen­den Such­ergeb­nis­se erst zusam­men suchen muss. Oder nicht?

(c) Marc Ach­te­ling, indoition.de
Es bestehen zwi­schen den hier vor­ge­stell­ten Inhal­ten und mir kei­ner­lei wirt­schaft­li­che Inter­es­sen, weder zu dem Betrei­ber der Web­site, noch zu den vor­ge­stell­ten Pro­duk­ten. Für die Funk­ti­on der Pro­duk­te und auch für die Ver­füg­bar­keit der Inhal­te der Web­site über­neh­me ich kei­ne Haf­tung.

Frei­be­ruf­li­che Redak­teu­re trifft es häu­fi­ger, dass sie mit einer Anfra­ge kon­fron­tiert wer­den, die zwar reiz­voll ist, um mal „was Ande­res“ zu tun oder gar etwas dazu zu ler­nen, aber die dazu erfor­der­li­che Soft­ware ist nicht auf dem Rech­ner. Gleich­zei­tig möch­te man schon aus Zeit- und Effi­zi­enz­grün­den natür­lich nicht für jede Soft­ware eine neue Schu­lung bezah­len oder gar den Umgang damit kom­plett neu erler­nen. Ein Gang über ein­schlä­gi­ge Mes­sen zeigt nur, dass jeder Her­stel­ler eines Tools für die Erstel­lung von DITA-kon­for­men Doku­men­ten oder Online­hil­fe oder eines Schu­lungs­vi­de­os gera­de sei­ne Soft­ware für die bes­te hält.

Die Suche hat Kol­le­ge Marc Ach­te­lig schon gemacht und prä­sen­tiert sei­ne Ergeb­nis­se zu Soft­ware, die den Bereich der Tech­ni­schen Doku­men­ta­ti­on betrifft, auf sei­ner Web­site unter „Know-how“. Hier fin­den sich unter den The­men­schwer­punk­ten „Grund­la­gen“, „Nütz­li­che Soft­ware“ und „Nütz­li­che Web­sei­ten“ eine umfas­sen­de Aus­wahl an Tools und Tipps, die für alle erdenk­li­chen Anfor­de­run­gen in der Tech­ni­schen Doku­men­ta­ti­on bie­ten. Dar­un­ter Soft­ware zur Kon­ver­tie­rung von Flash-Vide­os genau­so wie zur Auto­ma­ti­sie­rung und natür­lich auch zur „klas­si­schen Text­ver­ar­bei­tung und DTP“. Aber auch all­ge­mei­ne Pro­duk­ti­vi­täts­werk­zeu­ge wie Mind­map­ping-Soft­ware haben sich dort ver­sam­melt. 

Um sich in der erstaun­li­chen Viel­zahl an Mög­lich­kei­ten und Pro­duk­ten für jeden Geld­beu­tel und Anfor­de­run­gen zurecht zu fin­den, bie­tet der Autor im Bereich „Grund­la­gen“ eine kur­ze deutsch-eng­li­sche Hil­fe­stel­lung an, die in Form eines Fra­gen­ka­ta­logs den Inter­es­sen­ten bei der Aus­wahl unter­stützt.

Sogar zur Bewer­tung einer Tech­ni­schen Doku­men­ta­ti­on in einem selbst­kri­ti­schen Pro­zess oder bei der Ein­schät­zung einer nicht selbst erstell­ten Doku­men­ta­ti­on hat Marc Ach­te­lig eine Check­lis­te auf­ge­setzt, die in 10 leicht ver­ständ­li­chen Punk­ten die wich­tigs­ten Kri­te­ri­en wie Auf­bau, Über­sicht­lich­keit, Ter­mi­no­lo­gie, Ände­rungs- und Über­set­zungs­freund­lich­keit zusam­men­fasst.

Da zu jedem Tool auch ein Link auf den Her­stel­ler ange­ge­ben wird, ist die Zusam­men­stel­lung einer Bedarfs­lis­te für die eige­nen Anfor­de­run­gen ein Kin­der­spiel. Auch wenn man dabei zu der Ein­sicht gelangt, dass es bes­ser wäre, es nicht selbst zu machen, son­dern Jeman­dem zu über­las­sen, der sich damit aus­kennt …