dass Mas­sen­tier­hal­tung unethisch, unwirt­schaft­lich und unge­sund ist? Nach der Rin­der­seu­che, der Vogel­grip­pe und sonst wel­chen Tier­seu­chen haben wir jetzt die Zie­gen­grip­pe in den Nie­der­lan­den. Der Grund? Immer der glei­che: Mas­sen­tier­hal­tung.

Die­se Bil­der sind ent­setz­lich“, sagt Zie­gen­züch­ter Bert Kots. Er betreibt in der Pro­vinz Gel­der­land einen Bio­be­trieb. Sei­ne Zie­gen sind nicht infi­ziert. Er hat sich bewusst für eine klei­ne Her­de ent­schie­den – 120 Tie­re ste­hen auf sei­nem Hof. Mas­sen­tier­hal­tung beför­de­re deut­lich die Aus­brei­tung der Krank­heit, so Bert Kots. „8.000 Zie­gen auf einem Hof zu hal­ten ist aso­zi­al.“ (taz.de)

Es wer­den in den nächs­ten Tagen 40.000 träch­ti­ge Zie­gen und Scha­fe (also schwan­ge­re Lebe­we­sen) und die Böcke durch die Gift­sprit­ze hin­ge­rich­tet, weil es nicht wirt­schaft­lich ist, sie ein­zeln zu unter­su­chen. Sip­pen­haft sozu­sa­gen. Was tun wir denn, wenn die Seu­che unter Land­wir­ten oder ande­ren Lebe­we­sen aus­bricht?