Ein Arti­kel aus FAZ.net zum The­ma Arbeits­welt und Arbeits­le­ben titelt „Authen­ti­zi­tät“ und die Schwie­rig­keit für man­che, sie auch im Berufs­le­ben zu zei­gen. Ha! Auch pri­vat, wie ich manch­mal erfah­re, ist das für vie­le nicht ein­fach: Da schlüp­fen vie­le in Rol­len, von denen sie anneh­men, dass sie damit am bes­ten durchs Leben kom­men, mit der Part­ne­rin (oder dem Part­ner) aus­kom­men und dem Chef gefal­len. Oft hängt es damit zusam­men, so mei­ne lai­en­haf­te Vor­stel­lung, dass man nicht bereit ist Kon­flik­te zu ertra­gen. Es fin­det schon im Vor­feld eine Ver­mei­dungs­stra­te­gie statt. In Erwar­tung mög­li­cher Aus­ein­an­der­set­zung zieht man dann en Kopf ein und ver­biegt sich.

Ein Leit­spruch eines Schul­di­rek­tors zufol­ge hat das aber meist unan­ge­neh­me Neben­wir­kun­gen: „The way of the least resis­tan­ce makes men and rivers croo­ked.“1


  1. croo­ked“: ver­bo­gen, krumm, aber auch (bei Per­so­nen) unauf­rich­tig, betrü­ge­ri­sch, kor­rupt