Auch als Nicht-Medi­zi­ner bin ich irgend­wie ver­wun­dert über die etwas merk­wür­di­ge Den­ke: Das Paul-Ehr­lich-Insti­tut sieht kei­nen Zusam­men­hang zwi­schen den Todes­fäl­len und der vor­beu­gen­den Imp­fung gegen das H1N1-Virus (die „Schwei­ne­grip­pe“). Es han­de­le sich bei den Gestor­be­nen um Pati­en­ten, die bereits schwer erkrankt waren.

Ähh, Moment. Ein Grip­pe­vi­rus kann bei Men­schen, die bereits krank oder geschwächt sind, sehr gefähr­lich wir­ken – das gilt für alle Viren, nicht nur für H1N1. Jähr­lich ster­ben welt­weit Tau­sen­de Men­schen an irgend­ei­nem Virus, meist auf­grund von einer vor­aus­ge­hen­den Erschöp­fung und all­ge­mei­ner Schwä­che, bei­spiels­wei­se wegen Unterernährung.

Nun ver­lau­fen bei gesun­den Men­schen der­ar­ti­ge Grip­p­ein­fek­te (kei­ne grip­pa­len Infek­te wie eine Erkäl­tung, die ger­ne damit ver­wech­selt wird) zwar unan­ge­nehm, aber sel­ten töd­lich. Aus dem Grund hat­te ja auch die WHO dazu auf­ge­ru­fen, beson­ders die geschwäch­ten Pati­en­ten und Kin­der zu imp­fen, da die­se nicht über aus­rei­chend Abwehr­kräf­te verfügen.

Wenn man sie aber impft, dann steigt ihre Sterb­lich­keits­ra­te. Für mich sieht das so aus, als ob man sei­tens der Phar­ma­in­dus­trie sei­ne Impf­stof­fe gezielt an gesun­de Men­schen in den rei­chen Län­dern ver­teilt, obwohl gera­de die es am wenigs­ten nötig haben.

Um es kurz zu fas­sen: wer impft, läuft Gefahr, an dem Impf­stoff (bei dem es sich um tote Viren han­delt) schwer zu erkran­ken und beson­ders bei Kin­dern kann das zu lebens­ge­fähr­li­chen Kom­pli­ka­tio­nen füh­ren. Wer sich nicht impft, kriegt eben mal die Grip­pe. Die aber ist für einen gesun­den Men­schen rela­tiv harm­los. War­um tut man sich dann als gesun­der Mensch sowas an? Weil man es als Kran­ker nicht tun sollte?