Kennt noch jemand den Bus- und Bet­tag? Ein gesetz­li­cher Fei­er­tag, der 1994 abge­schafft wur­de, damit der Mehr­wert der Arbeits­leis­tung für die Pfle­ge­ver­si­che­rung abge­schöpft wer­den konn­te. Nun ja, es gibt ihn noch, zumin­dest an baye­ri­schen Schu­len. So hat unse­re Toch­ter dann schul­frei. Schön fürs Kind, ich gön­ne ihr den Tag. Dum­mer­wei­se aber bekom­men die Eltern nicht frei. Das Kind hängt also in der Luft. Das lässt sich bei uns abfan­gen, aber was machen die Eltern, die dafür einen Fei­er­tag opfern müs­sen? Sie ste­hen als Arbeits­kräf­te nicht zur Ver­fü­gung. Damit ent­ge­hen dem Staat Mil­li­ar­den, die er doch eigent­lich für die Pfle­ge­ver­si­che­rung auf­brin­gen woll­te.

Wäh­rend im Kin­der­gar­ten Busi­ness as usu­al herrscht, dür­fen die Grö­ße­ren nicht zur Schu­le. Und die ganz Gro­ßen rau­ben dem Staat Geld. Mich erin­nert das irgend­wie an die­se Geschich­te mit der Umstel­lung von Rechts- auf den Links­ver­kehr: da die Umstel­lung stu­fen­wei­se ein­ge­führt wer­den soll, fah­ren Mon­tags erst mal nur die LKW links…