Na ja, das haben wir doch alle gewusst: Kaum ist die Wahl vor­bei, gibts auch nichts mehr für die Klei­nen. Jetzt müs­sen sich erst mal die gro­ßen Unter­neh­men bedie­nen dür­fen, weil die ja schon seit Jah­ren dafür sor­gen, dass erfolg­reich (mehr oder weni­ger) aus­ge­la­gert wird.

Fol­ge­rich­tig mel­det auch heute.de, dass der Absatz bei Klein­wa­gen (sic!) ein­ge­bro­chen sei:

Einen Monat nach dem Aus­lau­fen der Abwrack­prä­mie bekla­gen die Auto­händ­ler in Deutsch­land einen mas­si­ven Absatz­ein­bruch. Der Neu­wa­gen­ver­kauf lie­ge im Sep­tem­ber „rund die Hälf­te nied­ri­ger als im August“, sag­te der Vor­sit­zen­de des Bun­des­ver­bands frei­er Kfz-Händ­ler (BVfK), Ans­gar Klein, der „Bild“. „Wir haben ein abso­lu­tes Nach­fra­ge­loch bei klei­nen und preis­wer­ten Autos“, sag­te Klein .

Nun, die Abwrack­prä­mie war eh‘ eine Lach­num­mer, um ein biss­chen sozia­ler dazu­ste­hen und vor allem ein paar Plus­punk­te zu sam­meln. Wirt­schaft­lich und erst recht öko­lo­gisch war sie eine Kata­stro­phe: Statt die Umwelt durch gerin­ge­re Absatz­zah­len zu ent­las­ten, hat jeder Besit­zer eines Alt­wa­gens gedacht, er kön­ne die 2500 Euro ein­fach in Sprit umset­zen.

Dabei hät­te ich einen Vor­schlag: ich besit­ze näm­lich kein Auto (aus wirt­schaft­li­chen und öko­lo­gi­schen Grün­den) und hät­te auch ger­ne von einem Steu­er­ge­schenk pro­fi­tiert. Zum Bei­spiel für ein Fahr­rad. Das käme doch wesent­lich bil­li­ger, schließ­lich kos­ten Fahr­rä­der nur einen Bruch­teil eines Autos — und sind umwelt­freund­li­cher.

Für die Auto­ver­käu­fer kann ich mir vor­stel­len, dass man die Klein­wa­gen kom­plett aus dem Sor­ti­ment nimmt und statt des­sen auf „Human Powe­r­ed Vehi­cles“ umsteigt…