Man­cher Benut­zer des neu­en Mac OS X 10.6 wird sich über ein merk­wür­di­ges Ver­hal­ten sei­nes „Docks“ wun­dern1: Die mini­mier­ten Fens­ter eines Pro­gramms sind nicht als Minia­tur­an­si­ch sicht­bar. Sie wer­den zwar effekt­voll ins Dock „gezo­gen“, tau­chen dort aber nicht auf.

Der Grund ist eine neue Sys­tem­ein­stel­lung für das Dock, in dem die Fens­ter in das ent­spre­chen­de Pro­gramm­sym­bol ein­ge­zo­gen wer­den. En Kli­ck auf das Sym­bol zeigt die Titel der Fens­ter an und öff­net sie auch.

Der Grund dürf­te sein, dass man sich das Dock, vor allem wenn es am seit­li­chen Fens­ter­rand abge­legt wird, damit nicht so schnell voll­stopft. Wen das irri­tiert, der soll­te die Opti­on „Fens­ter im Dock able­gen (Pro­gramm­sym­bol)“ deak­ti­vie­ren (sie­he Bild).

Das ist aller­dings auch eine sehr gru­se­li­ge Über­set­zung des Ori­gi­nals („Mini­mi­ze Win­dows into app­li­ca­ti­on icon“). Ver­mut­li­ch hat die Qua­li­täts­kon­trol­le ver­sagt, denn es wäre viel­leicht bes­ser, „Fens­ter im Pro­gramm­sym­bol able­gen“ zu schrei­ben.


  1. Das „Dock“ ist ähn­li­ch dem „Task Bar“ in Win­dows, aller­dings etwas viel­sei­ti­ger.