Nach der Rede von US-Prä­si­dent Oba­ma zum Amts­an­tritt zei­gen sich die Bör­sia­ner ent­täuscht:

Auch vie­le Bör­sia­ner in den USA zeig­ten sich ent­täuscht, dass Oba­ma kei­ne Ein­zel­hei­ten über den Kampf gegen die Wirt­schafts­kri­se genannt hat. „Ich den­ke, dass die Leu­te auf neue Plä­ne oder Hoff­nun­gen gewar­tet haben“, sag­te Joe Saluz­zi vom Han­dels­haus The­mis Tra­ding.

Der Markt­stra­te­ge Robert Hal­ver von der Baa­der Bank rela­ti­vier­te die Hoff­nun­gen, die vie­le auf die Rede gesetzt hat­ten. So cha­ris­ma­tisch Oba­ma auch sei, „einen Zau­ber­stab hat auch er nicht, mit dem die zahl­rei­chen Pro­ble­me über Nacht gelöst wer­den könn­ten“. (tagesschau.de)

Das ist lus­tig. Genau die Leu­te, die Teil des Pro­blems sind, zei­gen sich ent­täuscht dar­über, dass kei­ner auf sie zukommt und ihnen sagt, was sie tun sol­len. Ja Leu­te, was erwar­tet ihr denn? Dass sich ein Prä­si­dent bei sei­nem Amts­an­tritt hin­stellt und jedem Pro­fit­jun­kie per­sön­lich in den Hin­tern tritt?

Viel­leicht soll­ten sich die Her­ren auf dem Par­kett nicht so wich­tig neh­men, son­dern lie­ber vor der eige­nen Tür keh­ren…