So schlimm steht es also um die sozia­le Akzep­tanz unse­res Beru­fes. Heu­te mor­gen lese ich bei ars.technica, dass bei Micro­soft Jobs zu ver­ge­ben sind (immer­hin sol­len da ja 5000 Men­schen eben­sol­ches verlieren):

This week, Micro­soft posted two job requests rela­ting to Win­dows on their care­ers web­site. The first is for a tech­ni­cal wri­ter who is inte­rested in hel­ping out mil­li­ons of Micro­soft custo­mers via the Win­dows Con­su­mer Con­tent Team by wri­ting „fri­end­ly, accu­ra­te respon­ses for custo­mers to see when a pro­blem occurs on their com­pu­ter. We wri­te hel­pful respon­ses for issu­es that offer infor­ma­ti­on about how to fix, trou­ble­shoot, or avo­id an error in Win­dows XP, Win­dows Vis­ta, or Win­dows 7.“ The second one is slight­ly more interesting.

Slight­ly more inte­res­ting.“ — Das ist trie­fen­de Iro­nie. Damit wird ein Beruf ver­ächt­lich gemacht, der sich sowie­so schon schwer tut, in der indus­tri­el­len Pro­duk­ti­on Fuß zu fas­sen. So als ob das Hel­fen von des­ori­en­tier­ten Com­pu­ter­nut­zern kei­ne ech­te Leis­tung sei. Da ste­cken Mil­lio­nen — ach was: Mil­li­ar­den — an Ein­spa­rungs­po­ten­zi­al dahin­ter, wenn nur 25% der Hil­fe­su­chen­den auf­grund der Unter­stüt­zung auch pro­duk­ti­ver arbei­ten können.

Das ist kei­ne lang­wei­li­ge Tätigkeit!