Nicht alle Pro­gram­me, die man so auf sei­ner Fest­plat­te beher­bergt, erfül­len ihren allei­ni­gen Daseins­zweck mit Geld­ver­die­nen oder Spie­len. Man­che braucht man auch dazu, sei­ne Effi­zi­enz oder Pro­duk­ti­vi­tät zu stei­gern. Und man­che ein­fach nur, um Abends bes­ser zu schla­fen. Wie zum Bei­spiel ein Pro­gramm zum Daten­ab­gleich zwi­schen meh­re­ren Ord­nern und Laufwerken.

Wer als Frei­be­ruf­ler ohne einen Mecha­nis­mus zur Daten­si­che­rung sei­ner Doku­men­te arbei­tet, befin­det sich rein sicher­heits­tech­nisch an der Gren­ze zum beruf­li­chen Selbst­mord, da ein plötz­li­cher Daten­ver­lust unter Umstän­den Tage und Wochen an Arbeit zunich­te macht, und auch den Kun­den oder Auf­trag­ge­bern Fahr­läs­sig­keit im Umgang mit anver­trau­ten Infor­ma­tio­nen signalisiert.

© Econ Technologies

Nun gibt es auf dem Markt teu­re und recht kom­ple­xe Sys­te­me, sei­ne Daten zu sicher, zu archi­vie­ren und wie­der­her­zu­stel­len. Größ­ten­teils sind sie jedoch nur mit einem erheb­li­chen Schu­lungs­auf­wand zu bedie­nen. Das ist für Unter­neh­men mit einer eige­nen IT-Abtei­lung unum­gäng­lich und not­wen­dig, aber all’ die klei­nen Unter­neh­mer und Stra­ßen­krie­ger, die mit einem Lap­top bewaff­net ihren Unter­halt ver­die­nen, ist das kei­ne Opti­on. Sie brau­chen Soft­ware zum Anstöpseln.

Man kann zwi­schen Back­up-Soft­ware (Daten­si­che­rungs-Soft­ware) und Syn­chro­ni­sa­ti­ons-Soft­ware unter­schei­den, wobei sich da auch Über­schnei­dun­gen erge­ben. Ein sol­ches Pro­dukt ist Chro­no­Sync. Prin­zi­pi­ell erle­digt das Tool nichts wei­ter, als Daten und gan­ze Ver­zeich­nis­se mit­ein­an­der abzu­glei­chen, und zwar sowohl über direkt ange­schlos­se­ne Lauf­wer­ke hin­weg als auch im Netzwerk.

Mit einem ein­fa­chem Abgleich jedoch mit es nicht getan, da sich mit Chro­no­Sync die­ser Abgleich ziem­lich prä­zi­se steu­ern lässt:

  • Zeit­ab­hän­gig. Sobald der Ände­rungs­zu­stand der Daten einen ein­stell­ba­ren Zeit­ab­stand über­schrei­tet, wird der Abgleich gestartet.
  • Datums­ab­hän­gig. Der Abgleich fin­det nur zu einem bestimm­ten Wochen­tag zu bestimm­ten Zei­ten statt.
  • Rech­te­ab­hän­gig. Es wer­den nur Datei­en mit bestimm­ten Benut­zer­rech­ten synchronisiert.
  • Rich­tungs­ab­hän­gig. Daten kön­nen kom­plett syn­chro­ni­siert wer­den, sind also in bei­den abge­gli­che­nen Ord­nern nach dem Durch­lauf iden­tisch. Sie kön­nen aber auch nur in eine Rich­tung abge­gli­chen wer­den, indem nur die neu­en oder geän­der­ten Daten in den Ziel­ord­ner kopiert werden.
  • Typ­ab­hän­gig. Es wer­den nur Daten eines bestimm­ten Typs abge­gli­chen, also bei­spiels­wei­se nur PDF-Dokumente.
Chro­no­Sync: Syn­chro­ni­sa­ti­ons­da­tei und -Container

Die Ein­stel­lun­gen kön­nen mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den und als Datei gespei­chert. Die­se Pake­te las­sen sich dar­über hin­aus zu einem ein­zi­gen »Con­tai­ner« zusam­men­fas­sen, so dass bei­spiels­wei­se mit dem Anschluss an ein Netz­werk der Rech­ner aus dem Ruhe­zu­stand geholt wird, und dann nur PDF-Doku­men­te in Ord­ner mit bestimm­ten Zugriffs­rech­ten in die Ziel­ver­zeich­nis­se kopiert werden.

Bereits vor­han­de­ne Datei­en wer­den dabei ent­we­der über­schrie­ben oder in eine eigens fest­ge­leg­te »Archiv« ver­scho­ben und mit einer Datei­endung ver­se­hen, so dass auch meh­re­re älte­re Ver­sio­nen erhal­ten blei­ben. Damit sind wir schon beim Back­up. So las­sen sich bei­spiels­wei­se gan­ze Stamm­ord­ner von einem Kun­den auf dem aktu­el­len Stand hal­ten und gleich­zei­tig älte­re Ver­sio­nen per Zurück-Kopie­ren schnell wiederherstellen.

Der Vor­teil ist dabei, dass Chro­no­Sync die syn­chro­ni­sier­ten Daten nicht in eige­ne Datei­ty­pen ver­packt, sie also ohne das Pro­gramm unrett­bar ver­lo­ren sind, son­dern als nor­ma­le Daten ver­schiebt. Chro­no­Sync nutzt dabei die Eigen­schaf­ten des Betriebs­sys­tems zur Kenn­zeich­nung. Und so fin­det sie auch das Sys­tem schnell wieder.

Und seit der neu­es­ten Ver­si­on lässt sich auch ein Back­up der Fest­plat­te erstel­len, so dass auch ein kom­plet­ter Rech­ner­ver­lust – bis auf die Neu­be­schaf­fungs­kos­ten – kei­ne grau­en Haa­re wach­sen lässt.

Sofern man einen Mac hat, natürlich.

Das Pro­gramm gibt es bei ECON Tech­no­lo­gies für 40 US-Dol­lar. Aktua­li­sie­run­gen (auch neue Ver­sio­nen) sind kos­ten­los.Reviews

»Chro­no­sync fea­tures a plea­sant user inter­face, that is intui­ti­ve and fri­end­ly. Even a new user will feel right at home. Opti­ons are clear­ly mar­ked, and inst­ruc­tions are clear­ly men­tio­ned. Of cour­se, loo­king at the opti­ons you know that there’s a lot under the hood, which is excel­lent news. Ever­y­thing of cour­se is clear­ly exp­lai­ned in plain english [bzw. deutsch], so a novice will be able to wade through tho­se opti­ons with ease.« (Smo­king App­les)