Da kann ich als teil­wei­se „Rand­stän­di­ger“ nur zustim­men:

[…] Sonst bleibt alles beim Alten. Die ethi­schen Ban­ken haben nicht fünf Mil­lio­nen Kun­den mehr und die Bank­rot­teu­re fünf Mil­lio­nen weni­ger. Es gibt kei­ne Mas­sen­de­mons­tra­tio­nen, kei­ne Unter­schrif­ten­ak­ti­on, die die Ablö­sung von Bank­ma­na­gern for­dert. Die Bevöl­ke­rung empört sich am Küchen­tisch. […] (taz.de)

Ein loh­nens­wer­ter Arti­kel. Mit fällt dazu Hein­rich Hei­ne ein:

[…] Wir sind Ger­ma­nen, gemüt­lich und brav,
Wir schla­fen gesun­den Pflan­zen­schlaf.
Und wenn wir erwa­chen, pflegt uns zu dürs­ten —
Doch nicht nach dem Blut unse­rer Fürs­ten. […]1


  1. Das war mein Lieb­lings­text im Abi. Ist aller­dings schon 27 Jah­re her. Eigent­lich kei­ne Zeit, ver­gli­chen mit dem Alter des Texts.