Soso.

Bun­des­prä­si­dent Hor­st Köh­ler schrieb in einem Glück­wunsch­te­le­gramm1 an Oba­ma, die­ser ste­he vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen für die Ver­ei­nig­ten Staa­ten und für die gesam­te Welt. Dabei kön­ne er auf Deutsch­land als einen ver­läss­li­chen Part­ner und lang­jäh­ri­gen Freund zäh­len. (taz)

Und jetzt bit­te das Bild ins­ge­samt betrach­ten: Oba­ma hat nicht zuletzt auch des­we­gen so vie­le Wäh­ler und Spen­der erreicht, weil er es als Ers­ter im Prä­si­dent­schafts­wahl­kampf schaff­te, poten­zi­el­le Wäh­ler über das Inter­net zu errei­chen. Und dann kommt ein deut­scher Prä­si­dent und kabelt ihm ein Tele­gramm. Zu Zei­ten von Wil­lem Zwo wäre das High­tech gewe­sen, so aber sieht das doch sehr hin­ter­wäld­le­ri­sch aus. Herr Köh­ler, der neue Prä­si­dent der USA lebt nicht hin­ter dem Mond. Dem dür­fen Sie auch eine E-Mail schrei­ben.
Oder sind unse­re Poli­ti­ker schon so his­to­ri­sch?


  1. Die Her­vor­he­bung stammt von mir.