Die neue Sozi­al­mi­nis­te­rin der CSU Bay­erns, Frau Hadert­hau­er1 hat jetzt die Sozi­al­schma­rot­zer im Bli­ck: Hartz IV-Emp­fän­ger sol­len das Geld, das sie für die Bil­dung ihrer Kin­der erhal­ten, auch nur dort ein­set­zen.
Ich fin­de das rich­tig, schließ­li­ch haben die Leu­te ja son­st auch genü­gend Kne­te. Da sol­len die Kin­der nicht unter dem Kon­sum­rau­sch der Eltern lei­den, die sich sowie­so bloß jeden Abend vor die Glot­ze hocken und Chips in sich hin­ein­st­op­fen2.
Ich sehe da nur ein Pro­blem: wer kon­trol­liert, ob die Eltern nicht die Kar­tof­fel­chips, die sie vom Bil­dungs­zu­schuss gekauft haben, als Pau­sen­brot dekla­rie­ren? Und dann klau­en sie es den Klei­nen aus dem Ran­zen, um es sich in den eige­nen zu stop­fen? Oder wird — in Zusam­men­ar­beit mit dem Gesund­heits­mins­te­ri­um — der Kauf von Chips für Hartz IV Emp­fän­ger grund­sätz­li­ch unter­sagt? Man könn­te das ja mit einem RFID-Chip kom­bi­nie­ren, der jedem H4ler implan­tiert wird. Da erge­ben sich ganz neue Mög­lich­kei­ten der Online-Über­wa­chung…
Ich sehe da ganz tol­le Mög­lich­kei­ten im geziel­ten Auf­bau der Büro­kra­tie.


  1. eben noch im Wahl­kampf vor allem durch sinn­ent­leer­te Pla­ka­te „Som­mer, Son­ne CSU“ auf­ge­fal­len 

  2. wie der ehe­ma­li­ge Grü­nen-Abge­ord­ne­te Metz­ger mal bemerk­te