Ich fah­re kein Auto und brau­che auch kein Han­dy, das mehr kann als tele­fo­nie­ren. Ich benut­ze lie­ber Trep­pen als den Auf­zug — aber manch­mal muss ich der Tech­nik Tri­but zol­len.
So wie eben, als mei­ne Mut­ter anrief und Pro­ble­me hat­te, eine Excel-Datei zu öff­nen, die schon beim Star­ten einen Sta­pel Makros vom Sel­bi­gen lässt. Sie beschrieb, dass sich Neo­Of­fice mit einer selt­sa­men Feh­ler­mel­dung … Neo­Of­fice1?? Das konn­te nicht gut gehen. Ein Makro war beschä­digt wor­den.
Da sie die­ses Doku­ment sonst immer mit Excel 2000 in der Emu­la­ti­on (Vir­tu­al PC) öff­ne­te, muss­ten wir die alte, unbe­rühr­te XLS wie­der­her­stel­len. Woher? Time­Ma­chi­ne. Das Ding ist bes­ser als geahnt. Exter­nes Lauf­werk ange­schlos­sen und Back­ups wer­den auto­ma­tisch erstellt. Per iChat über­neh­me ich ihren Rech­ner im Rhein­land, star­te dort Time­Ma­chi­ne, sie sagt mir, wann sie das Doku­ment fälsch­li­cher­wei­se mit Neo­Of­fice geöff­net hat­te, einen wei­te­ren Klick in die Ver­gan­gen­heit, einen Klick auf Wie­der­her­stel­len, und schon holt Time­Ma­chi­ne die gewünsch­te Fas­sung wie­der in die Gegen­wart.
Dazu braucht es kei­ne IT-Abtei­lung oder EDV-Ver­ant­wort­li­chen, das kann sogar ein tech­no­lo­gi­scher Depp wie ich.
Dank an den unbe­kann­ten Pro­gram­mie­rer. Auch von mei­ner Mut­ter.


  1. ein Open­Of­fice-Able­ger, nur schnel­ler. Ich bevor­zu­ge es zum Öff­nen fast aller Word/​Excel/​PowerPoint-​Dateien auf dem Mac, da die Micro­soft-eige­ne Office-Ver­si­on für den Mac eine Lach­num­mer ist — und außer­dem Geld kos­tet.