Es geht mal wie­der um Kin­der­er­zie­hung und die öko­no­misch-gesell­schaft­li­che Rol­le der Väter, die schon aus bio­lo­gis­ti­schen Grün­den eher fürs Jagen denn für die Auf­zucht der Nach­kom­men geeig­net scheint:

Die Debat­te um die Vater­rol­le beschränkt sich bis­her weit­ge­hend auf die Pha­se nach der Geburt. Die heu­ti­gen Pio­nie­re der Papa­mo­na­te wer­den bald mer­ken, dass Kin­der­auf­zie­hen nicht ein paar Mona­te, son­dern zwan­zig Jah­re dau­ert. Län­ge­re Baby­pau­sen für Väter sind eine gute Idee, ent­schei­den­der aber ist eine Unter­neh­mens­kul­tur, die weni­ger geprägt ist durch Anwe­sen­heits­zwang und belie­bi­ge Ver­füg­bar­keit. Zumin­dest ein­zel­ne Fir­men­chefs haben ver­stan­den: Auch Män­ner suchen ein beruf­li­ches Umfeld, das Frei­räu­me bie­tet für ihre pri­va­ten Inter­es­sen. (taz.de)

Ein alter Hut? Gewiss. Nur dau­ern man­che Din­ge eben län­ger, bis sie Fuß fas­sen — und hof­fent­lich tun sie es auch bald. Ich habe es näm­lich bald leid, den Leu­ten erklä­ren zu müs­sen, dass man mit einem ver­nünf­ti­gen Zeit­ma­nage­ment auch in einer Fami­lie Arbeit und Kin­der unter einen Hut brin­gen kann. Ohne stän­dig nach Kitas und Hor­ten brül­len zu müs­sen.