spuren_im_matsch_253066Micro­soft bas­telt an einem kom­plett neu­en Betriebs­sys­tem, lau­tet die Mel­dung (macnews.de und eng­ad­get). Das ist ja mal eine schö­ne Neu­ig­keit. End­li­ch mal icht immer ur die­se scha­len Nach­rich­ten über alten Wein in neu­en Schläu­chen (Vis­ta) oder „eXtra Pain“ (für Win­dows XP). So beab­sich­tigt man wohl Fol­gen­des:

The Mido­ri docu­ments fore­see app­li­ca­ti­ons run­ning across a multi­tu­de of topo­lo­gies, ran­ging from cli­ent-ser­ver and mul­ti-tier deploy­ments to peer-to-peer at the edge, and in the cloud data cen­ter. Tho­se topo­lo­gies form a hete­ro­ge­neous mesh whe­re capa­bi­li­ties can exist at sepa­ra­te pla­ces. (eng­ad­get)

Das hört sich gut an. Bei mac­news klingt das dann so:

Rech­ner sol­len mit Datei­en und Anwen­dun­gen umge­hen, die auf ver­schie­de­nen Sys­te­men instal­liert sind, ohne dass der Benut­zer dies mer­ken muss.

Also, wenn ich das rich­tig ver­ste­he, loggt man sich an sei­nem Rech­ner ein, öff­net Doku­ment A auf einem ande­ren Rech­ner mit einem Pro­gramm, das auf einem drit­ten Rech­ner instal­liert ist? Ohne dass man es merkt?
Das ist doch nichts sub­stan­zi­ell Neu­es, das macht der Mac seit zehn Jah­ren. Mich stört eher der Aus­druck „mesh“ bei eng­ad­get bzw. „mer­ken muss“ bei mac­news.
Ich bin der Herr mei­nes Rech­ners. Das will ich so. Wenn ich gar nicht mer­ke, wel­che Datan mir der Rech­ner auf einem ande­ren Sys­tem so zusam­men matscht, wer­de ich nach­denk­li­ch. Wer weiß denn, was dann ein ande­rer Benut­zer mit mei­nen Daten macht? Ich mer­ke es nicht, er merkt es nicht — und am Ende will es wie­der kei­ner gewe­sen sein.