Dies­mal ein Socken­schuss im Bereich Popu­lis­mus:
Ange­sichts der bestehen­den „Dis­kre­pan­zen“ in der Auf­fas­sung von Men­schen­rech­ten und frei­er Berich­t­er­stet­tung haben

Ein­ein­halb Wochen vor Beginn der Olym­pi­schen Spie­le in Peking […] Poli­ti­ker von CDU und FDP ein Ende der deut­schen Ent­wick­lungs­hil­fe für Chi­na gefor­dert. (net­zei­tung)

Pro­blem: Frau Wie­czo­rek-Zeul hat­te sich im März auf­grund der Völ­ker­rechts­ver­let­zun­gen in Tibet mit dem Dalai Lama getrof­fen und alle Ent­wick­lungs­hil­fen ein­ge­fro­ren:

Ent­wick­lungs­mi­nis­te­rin Hei­de­ma­rie Wie­czo­rek-Zeul (SPD) mach­te deut­lich, dass die For­de­run­gen ins Lee­re gin­gen.

Ein Spre­cher erklär­te: «Offen­sicht­lich ist bei­den ent­gan­gen, dass Bun­des­ent­wick­lungs­mi­nis­te­rin Hei­de­ma­rie Wie­czo­rek-Zeul bereits am 19. März 2008 ent­schie­den hat­te, die Regie­rungs­ver­hand­lun­gen mit Chi­na für 2008 auf­grund der dama­li­gen Gewalt in Tibet aus­zu­set­zen.»

Jetzt kann man sich aus­rech­nen, wie kurz das Gedächt­nis eines durch­schnitt­li­chen deut­schen Par­la­men­ta­ri­ers ist. Nicht mal ein hal­bes Jahr.