Mir ist ja prin­zi­pi­ell wurscht, was die Gene­ral­se­kre­tä­re so abson­dern1, aber mitt­ler­wei­le kann man auch ein Lehr­stück in Hin­sicht Popu­lis­mus und par­tei­po­li­ti­schem Sand­kas­ten­spiel draus machen: 

Die Par­tei befin­de sich auf direk­tem Weg „in die Zusam­men­ar­beit mit der Links­par­tei“, sag­te Gene­ral­se­kre­tär Pofal­la. (sued­deut­sche online)

Könn­te es sein, dass man durch eine stär­ke­re Ori­en­tie­rung auf das, was das Volk so umtreibt und beun­ru­higt, auch gleich den Ruf der Links­las­tig­keit pro­vo­ziert? Statt sich in Marsch­li­ni­en und Gefechts­auf­stel­lun­gen („Wir sind gut auf­ge­stellt“) zu erge­hen, ist es auch deut­schen Poli­ti­kern durch­aus zuzu­mu­ten, sich ab und zu auch mal an die zu wen­den, die sie bezah­len und wäh­len. Es gibt auch nach Jah­ren der strikt wirt­schafts­op­por­tu­nis­tisch geführ­ten Regie­run­gen noch etwas wie einen Gerech­tig­keits­sinn in der Bevöl­ke­rung. Den soll­te man mal beachten.
Sonst wäh­len die näm­lich bald gar nichts mehr außer irgend­wel­chen Kra­kee­lern vom extre­men Spektrum.


  1. da hal­te ich es mit Djan­go Azül, der da sag­te, der Name kom­me von „Sekret“