Ges­tern ist das Unwahr­schein­li­che pas­siert: Nach dem Rei­ni­gen der Sys­tem-Cache mach­te das Fest­plat­ten­re­pa­ra­tur­pro­gramm auf dem Mac mei­ner Frau die Grät­sche. Es fand irgend­ei­nen Link tief unten im Datei­sys­tem nicht und daher fiel der Rech­ner aus. Es star­te­te nicht mehr. Und das nach Jah­ren treu­er Diens­te.
Glück­li­cher­wei­se hat­te ich zwei Stun­den vor­her das letz­te Back­up per Time Machi­ne gemacht und so fiel die Ent­schei­dung leicht, die all­mo­nat­li­che Pro­ze­dur der Win­dows-User durch­zu­füh­ren: Sys­tem drü­ber bügeln. Das bedeu­te­te aber auch, die Fest­plat­te kom­plett zu räu­men. OK, nach einer Stun­de stand er wie­der jung­fräu­lich da. Und dann wer­fe ich den Migra­ti­ons­as­sis­ten­ten an. Der fragt mich, ob ich eine Wie­der­her­stel­lung mei­ner Daten machen möch­te. Klar.
Eine hal­be Stun­de spä­ter sind alle Daten, Netz­werk­an­schlüs­se, Mails, Bil­der, Musik — kurz­um alles — wie­der da und mei­ne Frau star­tet wie­der so, als ob nichts gewe­sen sei. Und ich fra­ge mich, war­um sich ande­re das Leben so schwer machen. Ich fin­de so was toll!
Naja, fast: sie hat­te in der Zwi­schen­zeit nach dem letz­ten Back­up den Schreib­tisch auf­ge­räumt. Das muss sie jetzt noch­mal machen.