Das ist der Bei­trag der Welt­stadt mit Herz zur neu­en Fami­li­en­freund­lich­keit: wenn man Kin­der schon in einem Montes­s­o­ri-KiGa unter­bringt und sie nicht ein­fach nur parkt, dann kann es bei gesun­den Kin­dern vor­kom­men, dass sie zu Lärm nei­gen. So auch in einem bes­ser betuch­ten Vier­tel Mün­chens, in Bogen­hau­sen:

Als „nicht mehr sozi­al­ad­äquat und hin­nehm­bar“ wird spe­zi­ell von der älte­ren Dame emp­fun­den, dass sich die Grup­pen­räu­me der Kin­der angeb­li­ch nur zehn Meter von ihrem Schlaf­zim­mer­fens­ter ent­fernt befän­den. (sued­deut­sche online)

Tja, was sagt man da. Man muss jetzt davon aus­ge­hen, dass die medi­zi­ni­sche For­schung schon wesent­li­ch wei­ter ist, als sie es uns glau­ben macht. Wäh­rend afri­ka­ni­sche Poten­ta­ten es schaf­fen, Tau­sen­den von Men­schen die Kind­heit zu rau­ben, kön­nen wir im Her­zen der Groß­stadt Men­schen züch­ten, die gar kei­ne Kind­heit hat­ten. Schon früh ver­greist auf die Welt gekom­men sind und ein­fach das Rotz­na­sen­al­ter über­sprun­gen haben. Und die pick­li­ge Puber­tät gleich mit. Boo­ah. Wir sind ja noch viel bes­ser, als wir uns glau­ben machen.