Ich kom­me gera­de zurück von einem Urlaub fern­ab der „Gschaf­tig­keit“: Feri­en auf einem Bau­ern­hof am Boden­see. Wun­der­schö­nes Wet­ter, gutes Essen (ich lie­be Kässpätz­le) und fast kei­ne Arbeit…
Und erfah­re so neben­her, dass es in Chi­na nach den Unru­hen in den völ­ker­recht­lich ille­gal besetz­ten Gebie­ten (Tibet et al.) auch ein Erd­be­ben gege­ben hat, bei dem Tau­sen­de Men­schen den Tod fan­den. Vor allem Kin­der, da die Schul­ge­bäu­de auf­grund der weit ver­brei­te­ten Kor­rup­ti­on in Chi­na nur sehr schlecht zusam­men­ge­schus­tert sind.
„War­um“, so frag­ten Chi­ne­sen in Blogs, „war­um stür­zen die Schu­len ein, aber nicht die Fabrik­ge­bäu­de und Par­tei­zen­tra­len?“ Ja, war­um wohl?
Und jetzt lese ich in der Süd­deut­schen von den Kon­ten, über die wir spen­den kön­nen an die Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, die Zel­te, Decken und Nah­rung, Medi­ka­men­te und Hil­fe in die betrof­fe­nen Gebie­te schicken.
Vor dem Hin­ter­grund, dass bei Unicef sehr sorg­los mit Spen­den­gel­dern umge­gan­gen wur­de und ich auf­grund der chi­ne­si­schen Igno­ranz gegen­über Men­schen­rech­ten mei­ne Zwei­fel dar­an habe, ob und wie mei­ne sau­er erar­bei­te­ten Spen­den auch die Betrof­fe­nen fin­den, tue ich mich dies­mal extrem schwer, mich zu einer Spen­de aufzuraffen.
Sor­ry. Mr. Hu, aber manch­mal gibt es sowas wie aus­glei­chen­de Gerechtigkeit.