Die Post bie­tet ja neben dem lobens­wer­ten Ser­vice, sich sei­ne Brief­mar­ken selbst dru­cken zu kön­nen, auch die Mög­lich­keit, sich die Brief­mar­ke gleich mit zu gestal­ten. Dum­mer­wei­se (oder nahe­lie­gen­der­wei­se) haben sich ein paar brau­ne Gestal­ten auch gleich das Motiv des über­zeug­ten brau­nen Krie­chers Heß aus­ge­sucht und ver­schickt.
Auch wenn das sicher­li­ch in man­chen Regie­rungs­krei­sen ger­ne als „Dum­me­jun­gen­streich“ abge­tan wür­de, so sorg­te dies doch für einen klei­nen Eklat, da die Post die so fran­kier­ten Brie­fe wei­ter lei­te­te statt sie mit einer straf­be­wehr­ten Unter­las­sungs­kla­ge an den Absen­der zurück zu schi­cken. Der Kon­zern-Spre­cher beton­te denn auch gleich, dass die­ses ein Ver­se­hen sei, und die so per­so­na­li­sier­ten Mar­ken wohl „durch­ge­rutscht“ sind.
Soso. Wenn die Mar­ken per Nied­rig­lohn­job von Hand kon­trol­liert wer­den, ver­fügt der Über­wa­cher über ein kur­zes Geschichts­ge­dächt­nis. Immer­hin ist die­se zwei­fel­haf­ten Per­son der Geschich­te zuletzt mit sei­nem Abster­ben bekannt gewor­den — und das liegt nun auch schon über 20 Jah­re zurück.
Falls das aber gescannt wird, sind die Auto­ma­ten wohl auf der rech­ten Lin­se etwas blind. Ich schla­ge ein Neu­ka­li­brie­rung und Aktua­li­sie­rung der Soft­ware vor. Und allen ande­ren den Ver­gleichs­test: Pro­biert es mal mit Andre­as Baa­der oder so. Oder einer Schäub­lo­ne.
😉