Die BRD und die USA haben einen Ver­trag unter­zeich­net, der es ihnen erlaubt, die Daten aller Bür­ger mit­ein­an­der aus­zu­tau­schen. Wo ist das Pro­blem? Jetzt müs­sen nicht mehr die USA allei­ne die Daten sam­meln, son­dern jetzt macht es für sie der von uns bezahl­te Poli­zei­ap­pa­rat. Toll. Out­sour­cing nennt sich das. Im Gegen­zug krie­gen wir dann ein paar Viren. Und das Aller­bes­te: gera­de die vom Bun­des­da­ten­schutz­be­auf­trag­ten kri­ti­sier­te Unsi­cher­heit der Daten gewähr­leis­tet einen bal­di­gen Zugriff von jedem Punkt der Welt aus.
In Russ­land sind die Daten eh‘ schon und die Chi­ne­sen wer­ten sie gera­de aus, schließ­lich wol­len sie kli­nisch sau­be­re olym­pi­sche Spiele.
Mit ande­ren Wor­ten: ein geknack­ter Rech­ner genügt und wir haben den vir­tu­el­len Strip­tease. Sie woll­ten wis­sen, ob ihr Nach­bar Por­nos aus dem Inter­net holt? Ihre Freun­din einen Schwan­ger­schafts­ab­bruch hat­te? Der Leh­rer ihres Kin­des in sei­ner Jugend falsch geparkt hat? Oder wol­len sie der Welt mit­tei­len, dass Sie eine Raub­ko­pie von Win­dows haben? Kein Pro­blem. Die Ande­ren wis­sen das schon bald. Es ist ja Ihr Leben. Oder nicht?