Was lese ich auf tele­po­lis? So stel­len sich bri­ti­sche Mana­ger ein zukünf­ti­ges Zuhau­se vor.

Fami­lie und Kar­rie­re for­men somit wie­der eine Ein­heit, frei­lich unter neu­en Bedin­gun­gen. Zu denen gehört dann zum Bei­spiel, dass lan­ge Zeit ritu­el­le Arbeits­zei­ten („nine to five“) auf­ge­ge­ben wer­den. An deren Stel­le tre­ten die schon gegen­wär­tig häu­fig zitier­ten „maß­ge­schnei­der­ten“ Arbeits­zei­ten im Home­of­fice – die meis­tens viel – sehr viel – län­ger sind als die frü­he­ren Kon­fek­ti­ons­stun­den im Büro.

Den klas­si­schen Ange­stell­ten gibt es in der Mana­ger-Zukunfts­fan­ta­sie eher sel­ten, die Gil­de der Ent­schei­der setzt auf das pro­jekt­be­zo­ge­ne, befris­te­te Arbei­ten, das Hop­pen von einem Job zum nächs­ten – mit den damit ver­bun­de­nen Anstren­gun­gen des Indi­vi­du­ums, in eige­ner Sache Rekla­me und Mar­ke­ting zu betrei­ben.

Das mache ich seit Jah­ren. Mein Bru­der und mein Schwa­ger übri­gens auch…
Mir scheint in den bri­ti­schen1 Chef­eta­gen eine gewis­se Rück­stän­dig­keit zu herr­schen. Was die für Zukunft hal­ten, ist heu­te schon Ver­gan­gen­heit.


  1. und nicht nur dort