dsc00788_230519.jpgNun, das wuss­ten wir schon immer: wir wer­den ärmer. Nein, nicht Jeder, son­dern die, die Kin­der haben, die Medi­ka­men­te kau­fen müs­sen, die Mie­ten zah­len, die „dem Arbeits­markt zur Ver­fü­gung gestellt“1 wer­den. Die Klei­der und Essen kau­fen müs­sen, den Kin­der­gar­ten und den Fuss­ball­ver­ein bezah­len müs­sen, die sich dumm anre­den las­sen müs­sen, wenn sie für weni­ger Geld nicht auch noch mehr arbei­ten wol­len.
Die zum Dis­coun­ter ren­nen und dort die Bil­lig­an­ge­bo­te aus den Rega­len schnap­pen, die nur ein­mal am Tag lüf­ten, weil es sonst zu kalt wird und damit die Heiz­kos­ten stei­gen. Die wider bes­se­ren Wis­sens ihren Kin­dern alte Aldi-Schrip­pen als Pau­sen­brot mit­ge­ben müs­sen, ihren Kin­dern Schu­he vom Trö­del mit­brin­gen, obwohl das die Füße kaputt­macht, die sich die But­ter ver­knei­fen, weil Mar­ga­ri­ne bil­li­ger ist.
Die „Bro­tes­ser“ eben. Bei denen kommt ein Auf­schwung nie an. Das sind ja auch kei­ne „nor­ma­len“ Men­schen.

Die Kauf­kraft der Haus­hal­te sei also ste­tig gesun­ken – obwohl die Bun­des­re­gie­rung zuletzt beteu­er­te, dass der Auf­schwung auch bei den nor­ma­len Men­schen ange­kom­men sei. (net­zei­tung)

Und falls Sie jetzt dach­ten, sie pas­sen irgend­wie auch in die Auf­zäh­lung oben, dann ist das ein sta­tis­ti­sches Pro­blem, kein wirt­schafts­po­li­ti­sches.
Hier sch***t der Teu­fel nur auf die gro­ßen Hau­fen. Das ist „nor­mal“. Fami­li­en sind es nicht.


  1. Neu­sprech für „arbeits­los“