Daheim arbeitenJetzt wer­den Sie sich fra­gen: „Was zum Kuckuck ist ein ‚Soloist‘?“ Berech­tigt, die Fra­ge. Ich habe auch gegrü­belt. Es ist eine Mischung aus der juris­tisch gepräg­ten Defi­ni­ti­on eines Selbst­stän­di­gen und eines Frei­be­ruf­lers. So rich­tig klar ist es nicht. Es sind also Frei­be­ruf­ler, die allei­ne, also ohne Ange­stell­te oder Kol­le­gen arbei­ten (im Gegen­satz zu einem Steu­er­be­ra­ter, der ja meist auch eine Sekre­tä­rin hat).
Wie aber arbei­tet so jemand, wenn ihm nie­mand sagt, wann er was tun soll?
Für die Einen ist es der Hor­ror, für die ande­ren die schöns­te Neben­sa­che der Welt: Eigen­ver­ant­wort­lich zu arbei­ten, Pau­se zu machen, wann man möch­te — und sich die Näch­te um die Ohren schla­gen, wenn es mal wie­der nicht anders gegan­gen ist. Und wo arbei­tet so jemand?
Daheim. Die Ste­reo­an­la­ge mit iTu­nes gefüt­tert und die Hän­de hin­term Kopf ver­schränkt. Das ist ein Arbeits­platz mit Zukunft.