Bahn­chef Meh­dorn ist knat­s­chig. Erst hat ihn sei­ne Mario­net­te Wolf­gang Tie­fen­see ver­ra­ten und zu einem Abschluss mit den Lok­füh­rern gezwun­gen, über den sich vor allem sein Intim­feind, Herr Schell, freut, jetzt droht ihm Kum­pel Han­sen auch noch mit Lohnforderungen.
Alles fürn A…! denkt sich der Mann jetzt. Da haben wir mona­te­lang mit allen Mit­teln blo­ckiert, getrickst und ver­zö­gert, und nun? Bei den Abschlüs­sen kann er sein Lieb­lings­kind „Bör­sen­gang“ in die Ton­ne drü­cken. Da bleibt ihm nur noch das belei­dig­te Knatschen: 

«Im Ergeb­nis wer­den wir alle Mög­lich­kei­ten zur Ratio­na­li­sie­rung ein­schließ­lich der Ver­la­ge­rung in Bil­lig­lohn­ge­bie­te nut­zen müs­sen», sag­te Meh­dorn. (Net­zei­tung)

Tja, da haben wir’s: der Bahn­vor­stand will in Bil­lig­lohn­län­der aus­wan­dern. Lie­ber Ein­kom­mens­ver­zicht1, als die Schmach ertragen.
Da bleibt uns Bahn­kun­den nur zu sagen: Tschüss, Jungs!. Ihr könnt auch eine H0-Schie­ne von mir mit­neh­men zum Spielen.


  1. das meis­te aus der selbst­ge­neh­mig­ten Ein­kom­mens­er­hö­hung vom letz­ten Jahr — immer­hin bis zu 70% — sol­te ja noch übrig sein, da wird’s nicht so schlimm wer­den