Kurz­nach­richt aus der Süd­deut­schen online zum The­ma flä­chen­de­cken­dem Min­dest­lohn:

[Es], sind nach Ansicht des Insti­tuts der deut­schen Wirt­schaft bis zu vier Mil­lio­nen Stel­len gefähr­det.

Was hät­ten wohl damals, vor 153 Jah­ren, nach dem Ende des ame­ri­ka­ni­schen Bür­ger­kriegs, die Plan­ta­gen­be­sit­zer gesagt? Ver­mut­li­ch, dass durch die Auf­he­bung der Skla­ver­ei Mil­lio­nen von Arbeits­plät­zen welt­weit gefähr­det sind und man des­halb in ande­re Län­der aus­wei­chen wer­de, wo die Skla­ver­ei noch erlaubt sei.
Was sagt man dazu? Nun, zunächst soll­te man die­se Her­ren in den deut­schen Vor­stands­eta­gen dar­über auf­klä­ren, dass Arbeits­plät­ze auch dem Exis­tenz­un­ter­halt die­nen soll­ten. Es geht nicht dar­um, Arbeits­plät­ze zu schaf­fen, son­dern sozi­al­ver­träg­li­che Beschäf­ti­gun­gen. Aber das ist denen wahr­schein­li­ch egal, immer­hin ver­dient der Herr Pro­fes­sor Hüt­her, der die­sen Aus­spruch getä­tigt hat, min­des­ten 4800 EUR monat­li­ch, zzgl. Leis­tungs­ent­lo­hung und Auf­wands­ent­schä­di­gun­gen, also sagen wir mal 7000 EUR pro Monat. Da lässt sich’s leicht schwa­dro­nie­ren…