Jetzt kriegt es Roland Koch aber von allen Sei­ten: nun distan­ziert sich auch die Kon­rad-Ade­nau­er-Stif­tung von ihm, nach­dem es schon Par­tei­freun­de in einem offe­nen Brief taten. Die Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­te ver­sucht, zer­schla­ge­nes Por­zel­lan zu kit­ten und ver­langt, dass Inte­gra­ti­on wie­der Prio­ri­tät genießt.
HALT! Es reicht. Wo waren denn die Her­ren und Damen vor vier Wochen, als die Rechts­au­ßen-Zün­de­lei des Bru­talst­mög­li­chen begann? Wo stand unse­re Bun­des­kanz­le­rin?
Jetzt, nach­dem ihn das Wahl­volk eines Bes­se­ren belehrt hat, wird nach­ge­tre­ten. Das ist ver­lo­gen und heuch­le­risch. Letz­te Woche wäre es Mut gewe­sen — die­se Woche ist es nur noch fei­ge.